Espelkamp – kfd

Attachment-1Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist in der kath. Gemeinde St. Marien Espelkamp mit 70 Mitgliedern vertreten. Gegründet wurde diese Gemeinschaft am 11. Oktober 1961 von Pfr. Schoder. Der Vorstand setzt sich aus vier gewählten Mitgliedsfrauen und einer berufenen Frau zusammen.

Wir pflegen eine gute Gemeinschaft und sind für viele Aufgaben einsetzbar. Unser Beitrag für das Heft „Frau und Mutter“ unterstützt die Interessen und Rechte von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft, die der Bundesverband gezielt versucht, umzusetzen. ( Mütterrente, Diakonat der Frau usw.)

Hier vor Ort sind die Gemeinschaftsmesse am letzten Mittwoch im Monat und die 14-tägige Gymnastikgruppe eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und erleben. Dazu gibt es mehrere nette Veranstaltungen aller Art, sowohl geistig als auch weltlich. Das Leitbild der kfd – „leidenschaftlich glauben und leben“ steht an erster Stelle. In diesem Jahr feiern wir 55 Jahre „kfd“.

 

08. Februar 2018 Frauenkarneval – Vom Rollator-Tanz bis zur Kirchenfrau:

Volles Haus, gute Sketche und jede Menge ansteckende Fröhlichkeit im katholischen Mariengemeindezentrum. Auch der Pfarrer ließ sich anstecken.

Von Karsten Schulz NW

Da soll noch einer sagen, die östlichen Ostwestfalen in Espelkamp und Umgebung könnten keinen Karneval feiern. Und ob sie das können. Zumindest in einem kleinen Saal des katholischen Gemeindezentrums unweit der Marienkirche ist so eine kleine fröhliche Hochburg, die alle Jahre wieder zur Faschingszeit die Puppen tanzen lässt. Auch wenn es jetzt an der Spitze der bunten Frauenbewegung eine kleine Änderung gegeben hat – der Stimmung tat es keinen Abbruch.

>> Ohne uns würden den Pfarrern doch die Stunden gekürzt <<

Gisela Schulte, die viele, viele Jahre das närrische Treiben im Schoder – Haus mit mehreren anderen Frauen organisiert hatte ist durch Vorsitzende Gaby Wiktor abgelöst worden, die jetzt im wahrsten Sinne des Wortes den Hut aufgesetzt hatte. „Wir machen weiter. Das ist überhaupt keine Frage, außerdem machen jetzt auch wieder jüngere Frauen mit“, freute sie sich im Gespräch mit der NW und stimmte mit den anderen ein weiteres Karnevalslied an.
Bunt, abwechslungsreich, zuweilen auch ein wenig frech, aber nie überzogen sind die Büttenreden und kleinen Sketche der lustigen Weiber von St. Marien. Von Anfang an richtig in Stimmung versetzte der Rollatoren-Tanz die mehr als 80 Frauen umfassende buntkostümierte Gästeschar. Darunter werden sich wohl auch einige männliche Wesen befunden haben, wie man anhand einiger tiefer Töne beim Absingen der vielen Lieder erhören konnte. Ganz klar erkannt wurde Pfarrer Karl-Heinz Graute, der sogar selbst eine kleine lustige Rede verfasst hatte und ein wenig „aus seinem Leben berichtete“. Dabei spielte eine „Kirchenfrau“, die mehrfach die Kirche wechselte und schließlich doch wieder in den Schoß der katholischen Kirche zurückkam, eine wichtige Rolle.
Eine andere „Kirchenfrau“ (Marianne Heimann) trat in die Bütt und berichtete aus ihrem eigenen Leben. Die“Kirchenfrauen“ seien mindestens ebenso wichtig wie die „Kirchenmänner“.
Die „zahlenmäßige Macht“ hätten sie sowieso schon. „Ohne uns würden den Pfarrern doch die Stunden gekürzt“, gab sie unter dem tosenden Beifall der Anwesenden zum Besten. Wie es denn mit der Frauen-Ordination bestellt sei?, wollte sie einmal vom Pfarrer wissen. Der antwortete prompt: „Niemals nicht wird das sein, auch in 100 Jahren nicht.“ Dennoch habe sie einmal, als sie niemand dabei beobachten konnte, die Gewänder des Pfarrers in der Sakristei anprobiert. „Die passten mir sowieso nicht. Die machen dick“, stellte sie fest.

Der Rollatoren-Tanz: Manchmal ging es aber auch noch ohne dieses wichtige Utensil.
Ein Lied gefällig? Viel wurde während der Frauenkarnevals-Feier im Schoder – Haus gesungen.
Ein dreiköpfiges Organisationsteam ist für die Frauenkarnevalsfeier der Kath. Mariengemeinde Espelkamp zuständig. Vorsitzende ist Gaby Wiktor, die von Marianne Heimann und Ulla Pabel unterstützt wird.

Fotos/Videos: Kurt Gaus

 

24. Juli 2017 – Fahrt der Kfd Espelkamp zu Libori nach Paderborn

Wie schon seit vielen Jahren sind die Frauen der KFD am 24. Juli zum Liborifest nach Paderbom gefahren, um am Tag der Frauen teilzunehmen. Pfarrer Graute begleitete unsere Gruppe, die aus 15 Teilnehmerinnen bestand. Die Feier des Pontifikalamtes war wieder ein Höhepunkt. Im Anschluss ließen wir uns das Mittagessen im Westfalenhof gut schmecken. Trotz des Dauerregens machten wir einen Bummel über den Pottmarkt und die Liborikirmes. Der Besuch einiger Kirchen, einschließlich der Udo Lindenberg Ausstellung, gehörten auch zum Programm. Gegen 18 Uhr traten wir die Rückreise an.

 

23. Feb. 2017: Weiberfastnacht – Karneval mit wehmütigem Ausklang. Espelkamp, St. Marien Katholischen Gemeindezentrum.

Karneval St. Marien Espelkamp – NW Zeitungsartikel – 25. Feb. 2017