Espelkamp – Über die Gemeinde

Geschichtlicher Hintergrund

Die Stadt Espelkamp wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Zufluchtsort für viele Vertriebene. Der erste Kirchen-Neubau in der Stadt war 1952 die katholische Kirche. Anfangs, als Pfarrvikarie, trug sie den Namen Liebfrauengemeinde. Erst seit 1977, zur Pfarrei  erhoben, heißt sie St. Marien, nach Maria, der Mutter Jesu. Patronatsfest  ist der 15. August. Den Kern der Gemeinde bildeten Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

Später kamen Spätaussiedler aus Oberschlesien und aus der ehemaligen Sowjetunion dazu. Um mehr Platz zu schaffen, wurde die Kirche 1976/77 erweitert. Zur Gemeinde St. Marien gehören die Stadt Espelkamp mit den eingemeindeten Dörfern  Isenstedt, Frotheim, Gestringen, Benkhausen,  Fabbenstedt, Fiestel, Alt-Espelkamp, Schmalge und Vehlage auf ca. 85 qkm.  Die Zahl der Gemeindeglieder beträgt zurzeit 2.227 (Stand: Mai 2016).

06. Apr. 2018: Richtfest in St. Marien.

Am Freitag, dem 06.04.2018 fand nachmittags bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest des Neubaus Pfarrhaus mit Räumen für den Pastoralverbund Lübbecker Land statt. Im Beisein von etwa 30 Besuchern erfolgte der Richtspruch des Zimmermannes. Für das leibliche Wohl war mit Bratwürstchen und kalten Getränken gesorgt. Der Architekt Rolf Möhle führte Interessierte durch das Gebäude und ermöglichte ihnen, sich ein Bild der Räumlichkeiten zu verschaffen.

 

06. Jan. 2018: Hl. Messe mit anschließendem Neujahrsempfang der Ehrenamtlichen und Feuerzangenbowle in St. Marien.

Der Bundespräsident lädt während seiner Amtszeit am Anfang eines jeden Jahres rund 4000 ehrenamtlich Tätige zu einem Fest nach Berlin ein, um ihre Arbeit zu würdigen und gleichzeitig damit die Bedeutung des Ehrenamtes als einen unverzichtbaren Bestandteil unserer Gesellschaft hervorzuheben.
Auch alle in unserer Gemeinde ehrenamtlich Tätigen waren am Samstag, den 6.1.2018, nach der Hl. Messe von Pfarrer Graute zu einem Neujahrsempfang ins Pfarrer-Schoder-Haus eingeladen.
Beim Blick in den gut gefüllten Saal wurde deutlich, wie viele Menschen sich in unserer Gemeinde engagieren: sei es bei der KFD oder in der Caritas oder in den Gremien Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand oder im Kirchencafé, sei es bei einzelnen Aktionen, wie z.B. dem Martinszug des katholischen Kinderhauses, der Sternsingeraktion oder anderen Aktivitäten – sie alle sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines aktiven Gemeindelebens.
 Bei Brot, Käse und der traditionellen Feuerzangenbowle nutzten die Gemeindemitglie-der die Gelegenheit zu angeregten Gesprächen und vielfältigem Meinungsaustausch.
Auch die Sternsinger, die an diesem Nachmittag den Segen in die Häuser gebracht hatten, ließen es sich nicht nehmen, mit Lied und Segensspruch ihren Segen ebenfalls in das Pfarrer-Schoder-Haus zu tragen – auch sie natürlich an diesem Tag als Ehren-amtliche für die Gemeinde unterwegs.
Vielleicht sind ja beim Neujahrsempfang im nächsten Jahr weitere neue Gesichter zu sehen, die deutlich machen, dass unsere Gemeinde eine lebendige Gemeinde ist.

 

10. Dez. 2017: Familiengottesdienst zum Thema „Nikolaus“. Anschließend wurde der Grundstein für den Ersatzbau des Pfarrhauses mit Pastoralverbundsbüro gelegt.

 

03. Dez. 2017: Das Hochamt am 1. Advent wurde von der Schola Gregoriana, Minden mitgestaltet.

 

15. Apr. 2017 um 21.00 Uhr: Feier der Osternacht in der St. Marien, Espelkamp.