Espelkamp – Über die Gemeinde

Geschichtlicher Hintergrund

Die Stadt Espelkamp wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Zufluchtsort für viele Vertriebene. Der erste Kirchen-Neubau in der Stadt war 1952 die katholische Kirche. Anfangs, als Pfarrvikarie, trug sie den Namen Liebfrauengemeinde. Erst seit 1977, zur Pfarrei  erhoben, heißt sie St. Marien, nach Maria, der Mutter Jesu. Patronatsfest  ist der 15. August. Den Kern der Gemeinde bildeten Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

Später kamen Spätaussiedler aus Oberschlesien und aus der ehemaligen Sowjetunion dazu. Um mehr Platz zu schaffen, wurde die Kirche 1976/77 erweitert. Zur Gemeinde St. Marien gehören die Stadt Espelkamp mit den eingemeindeten Dörfern  Isenstedt, Frotheim, Gestringen, Benkhausen,  Fabbenstedt, Fiestel, Alt-Espelkamp, Schmalge und Vehlage auf ca. 85 qkm.  Die Zahl der Gemeindeglieder beträgt zurzeit 2.227 (Stand: Mai 2016).